Auszeit-Lobpreisabend

Auszeit-Lobpreisabend

Auszeit Hompage2 600x225

Am Sonntag, den 18. Juni um 19:00 Uhr laden wir zur AUSZEIT – dem Gottesdienst zum Auftanken – ein. Das Thema lautet diesmal „Singt ihm ein Lied”.

 

Dabei geht es frei nach Psalm 33,3: “Stimmt Gott zu Ehren (neue) Lieder an, und spielt die Harfe so gut ihr könnt und mit ganzer Freude.

 

Mit Liedern und Texten wollen wir Gott loben, ihn ehren und zu ihm beten. Manchmal ist es ja ein bestimmtes Lobpreis- oder Anbetungslied, was uns in besonderen Situationen des Lebens oder des Glaubens begleitet und welches das persönliche Gebet unterstützt oder sogar viel besser ausdrückt als die eigenen Worte.

 

So steht diesmal hinter dem Auszeit-Abend ein besonderes Konzept: Verschiedene Auszeit-Besucher werden von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit Lobpreis- und Anbetungsliedern berichten und wie Gott ihnen dadurch begegnet ist. Es soll ein ermutigender Abend werden, bei dem natürlich auch die Praxis nicht zu kurz kommen soll.

So wollen wir mit vielen Liedern, Texten und Gebeten Gott begegnen und uns damit eine Auszeit vom Alltag nehmen.

 

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, den Abend mit Gesprächen bei Getränken und einem kleinen Snack ausklingen zu lassen.

 

 

Hier ein Statement zum AUSZEIT-Gottesdienstes aus der Sicht einer Besucherin:

Die Tür steht offen, ich trete ein. Anders als sonst sieht es hier aus. Stühle stehen in Sitzgruppen, Getränke stehen bereit, die Band hat sich aufgebaut. Gedämpftes Licht, Kerzen brennen, das Kreuz an der Wand wird angestrahlt. „Danke Jesus, dass ich hier sein darf.“

Es ist Sonntagabend und ich freue mich auf den Auszeit-Gottesdienst in der Andreas-Gemeinde Mülheim, der vier Mal im Jahr stattfindet.

 

Als Predigerin in unterschiedlichen Gemeinden, kann ich nur noch selten an den Vormittagsgottesdiensten in der eigenen Gemeinde teilnehmen. Umso mehr freue ich mich, dass es dieses zusätzliche Angebot bei uns gibt und setze alles daran, dabei zu sein. Für mich ist der Auszeit-Gottesdienst eine besondere Zeit. Zeit, die ich einfach so mit meinem Herrn verbringe und genieße. Ohne eine konkrete Fragestellung, ohne eine bestimmte Erwartung. Ich bin einfach da.

 

Das erlebe ich auch in der Stille daheim, beim Bibellesen und Beten, wenn ich allein zu Jesu Füßen sitze und seinen Worten lausche.

Aber mir tut es auch gut, mich mit anderen Christen gemeinsam auf Gott auszurichten und ihm Loblieber zu singen. Manchmal rutschen mir dabei biblische Wahrheiten neu ins Herz.

 

Die sorgfältig durchdachten, liebevoll und kreativ gestalteten Auszeit-Gottesdienste laden mich ein, Gott mein Herz zu öffnen und ihm zu begegnen. Es wird gesungen und gebetet, zwischendurch gibt jemand einen kurzen Impuls weiter. Manchmal werden wunderschöne Landschaftsaufnahmen oder ein Video-Clip gezeigt, ein anderes Mal werden Bibelzitate eingeblendet. Immer mal wieder gibt es Aktionen, bei denen die Teilnehmer selbst aktiv werden können, wenn sie es denn möchten.

 

Als recht intensiv lebender Mensch freue ich mich auch sehr, dass ich beim Singen den Freiraum habe, Gott mein Lob so auszudrücken, wie er es mir aufs Herz legt. Ich kann sitzen, stehen, tanzen, knien, die Hände heben … da gibt es keine feste Form.

 

Mir tun diese Abende gut. Hier hat mein Herr mich schon so manches Mal mit Freude erfüllt, getröstet, aufgerichtet und mein Herz heilsam berührt. Manche wichtigen Entscheidungen habe ich hier nochmal in einem stillen Gebet bestätigt. Deshalb bin ich so gerne dabei, und ich bin sehr dankbar für das Team, das sich mit Herz und Hand in die Auszeit-Gottesdienste einbringt.

 

Manchmal würde ich mir dort gerne eine Hütte bauen. Stattdessen gehe ich zurück in den Alltag, gestärkt und ermutigt, und ich weiß: diese Zeit entfaltet ihre wohltuende Wirkung in meinem Leben und im Leben der Menschen um mich her.

 

Andrea Tschuch

Freie Predigerin und Referentin